Bio-Imker-Honig

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Bio-Futter für Legehennen gentechnisch verseucht

Billig-Bio im Discount ist teuer erkauft

Die KAT, Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V., hat in niederländischen und italienischen Bio-Legebetrieben GVO-Bestandteile im Futter nachgewiesen. Die KAT hat die Lieferungen der Eier als Bioware zwar vorsorglich unterbunden, aber die Frage bleibt, sind alle Betriebe aufgedeckt worden und welchen Sinn macht biologische Landwirtschaft, wenn durch die vielen Ausnahmeregelungen im Namen der EU immer wieder konventionelle Komponenten bis hin zur Gentechnik in unsere Lebensmittel kommen.

Ausnahmeregelungen der EU verwässern Bio-Qualitäts-Niveau

Nachdem der Markt für Bio Nahrungsmittel boomt, andererseits die Bio-Getreideernte des Jahres 2006 hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, ergibt sich eine Knappheit bei Futtergetreide für Bio-Betriebe. Die Engpässe werden nun innerhalb der EU dazu benutzt, mehr konventionelles Futter für Bio-Legehennen zuzulassen, obwohl der Verbraucher erwartet, dass nur 100% Biofutter zum Einsatz kommt, damit ein Ei auch Bio-Ei genannt werden darf.

Tatsache ist jedoch, dass bis zu 25% konventionelles Futter im Anteil landwirtschaftlicher Erzeugnisse in der Tagesration bis zur Weizenernte 2007 z.B. aktuell in Österreich eingesetzt werden. Dennoch darf laut EU-Bio-VO der Jahresdurchschnitt von 15 Prozent konventionellem Futter nicht überschritten werden. Das ist laut Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei, eine Milchmädchenrechnung, denn dann müsste rein rechnerisch ab September fast 100 Prozent Bio gefüttert werden, um den Schnitt zu erhalten.

Quelle: Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei GmbH
www.diebiohennen.de

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Stand: 29.12.2013, © 2007-2017 Andreas Vent-Schmidt, alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
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